Martenstein liest – Clementi singt

Posted on

Martenstein liest – Clementi singt

– ein literarisch-musikalisches Doppel der Güteklasse 1A

9. Oktober 2019 20 Uhr

Harald Martenstein, Buchautor, Journalist, Starkolumnist der Wochenzeitung DIE ZEIT schreibt geniale Glossen, Georg
Clementi, preisgekrönter Chansonnier und Schöpfer der Zeitlieder verwandelt sie in packende Lieder. Nun machen sie
erstmals gemeinsame Sache und gehen miteinander auf Tour.
Wenn Georg Clementi seine Lieblingslektüre, die Wochenzeitung DIE ZEIT, aufschlägt, gilt sein erster Blick der
Martenstein-Kolumne, die nicht nur bei ihm Kultstatus genießt. „Ich liebe sie. Auch wenn sie noch so provokant und
ironisch daherkommen, immer ist Herzenswärme spürbar und geistreich und komisch sind sie obendrein“, sagt er. „Eine
Mischung aus Streicheleinheit und Lust an der Watschn“, wie es ein Journalist von der Süddeutschen Zeitung formulierte.
Drei Martenstein-Kolumnen hat Clementi zu Chansons veredelt und wird sie zusammen mit Bojana Popovicki am
Akkordeon und Ossy Pardeller an der Gitarre zum Besten geben. Sie heißen „Das Kopftuch“, „Mir ist alles egal“ und „Küsse die Hand“ – ein
pointierter Seitenhieb auf die Nöte der Männer in Zeiten der Political Correctness. Neben diesen Kolumnen liest
Martenstein weitere Texte, die auf Clementis Chansons thematisch abgestimmt sind.
Café Moccafloor, 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr
Eintritt: 22 Euro
Vorverkauf: Café Moccafloor, Tel. 07552-408893 und
Tourist-Information Pfullendorf, Tel. 07552-251131

Organic Explosion

Posted on

Am Mittwoch der 16.Oktober 2019

20 Uhr  Einlass ab 19 uhr

ORGAN EXPLOSION

Die Vintage-Krassomaten

Es gibt ja nichts Neues auf der Welt, alles schon mal da gewesen. Die gute Nachricht: Alles kann neu zusammengesetzt und neu vergrooved werden. Und da sind wir bei Organ Explosion.Wohl wissend, dass man das Rad nicht neu erfinden kann, ist das explosive Trio gleich in die Retroecke gestürmt.

Voller Leidenschaft hat es Omas und Opas analoge Soundkästchen und Instrumente entstaubt, verlötet und in die Tasten gegriffeVor allem in die der legendären Hammondorgel B3, eines Wurlitzer E-Pianos und eines mythischen Moogs. Aus diesen Zauberkisten holt Keyboarder Hansi Enzensperger alles an krassen Sounds und knackig-geilen Grooves raus, was drin steckt – und noch ein bisschen mehr.

Selbiges verdoppeln und verdreifachen Bassmann Ludwig Klöckner mit hochenergetischen Funk- und Fusioneinflüssen und trommelnder Wirbelwind Manfred Mildenberger. Mit mächtig bohrendem Druck und springfedernder Energie bäumt sich seither die „Explosion“ vom fauchenden Feuerstoß zur glühend heißen Flammenbrunst auf.

Das clubtaugliche Ergebnis, inzwischen auch auf mehreren Alben (Enja) erhältlich, ist eine saftige Mischung aus Funk, Blues, jazzigen Harmonien und „Melodien für Millionen“. Selbiges löst bei denen vor der Bühne nahezu unweigerlich heftiges Kribbeln im Bauch und den Füssen aus. Damit schließen die Münchner „Krassomaten“, wie sich die drei augenzwinkernd in die Brust werfen, locker zu den glorreichen Vorbildern Medeski, Martin & Wood aus Groove-Land auf. Eine echte Verheißung.

Nach dem „Organ Explosion“-Urknall zündet das Trio nun die nächste Stufe: „Level 2“ heißt das zweite Studioalbum der drei Vintage-Krassomaten, die sich mit ihrem neuen Werk als wahre Retro-Futuristen entpuppen. Mit ihrem Sammelsurium analoger Instrumente aus den 60ern und 70ern, mit Phaser, Flanger und Band-Echo kreieren sie einen Sound,

an dem die Protagonisten sämtlicher Weltraumheldenserien ihre wahre Freude hätten. Spacig, tanzbar, ekstatisch. Ein Album, das hier und heute beweist: Früher klang alles besser. Sogar die Zukunft.

Auch wenn „Level 2“ leichtfüßig daherkommt – das neue Album ist das Ergebnis geradezu manisch-akribischer Tüftelei. So sind Stücke wie „Jam Tune“ entstanden, bei dem die drei Musiker über zwölf Minuten sämtliche Soundfacetten der Tasten-Bass-Schlagzeug-Besetzung ausloten. Da ist das vor Ideen überbordende und wie ein Computerspiel strukturierte „Jump and Run“. Oder „Benz“, ein Track, der so spacig klingt, dass er sicherlich stilprägend für das Genre Astro-Pop wäre, wenn es dieses Genre gäbe.

Erscheinen ist „Level 2“ im Mai 2016 bei Enja Records – wie bereits 2014 das selbstbetitelte „Organ Explosion“-Debüt und 2015 das Live-Vinyl-Album


Thomas Lutz & Thomas Blug

Posted on

Thomas Lutz & Thomas Blug in Konzert

Sonntag den 20.10.2019 20 Uhr

Eintritt 13.- VVK 12.-Euro

Thomas Blug ist zurück auf der Bühne. Der Ausnahmegitarrist geht auch 2019 wieder auf Tour und hat eine atemberaubende Show im Gepäck. Den Fender Stratocaster volle Röhre aufgedreht, die E-Gitarre im Anschlag – ab geht die Post!

Sechs Saiten, die die Welt bedeuten. Wenn der Vollblutmusiker Thomas Blug zur Gitarre greift, darf sich sein Publikum auf ein unvergessliches Konzert freuen. Wer Rockmusik liebt, sollte sich die Auftritte von diesem Mann auf keinen Fall entgehen lassen!Wenn jemand weiß, wie der Hardrock-Hase läuft, dann Thomas Blug!

In dem Fall wird es ein Abend mit Thomas Lutz aus Friedrichshafen. Hier treffen Jazz & Rock zusammen. Das kann nur gut werden. Wer eines  der Konzerte von Thomas Lutz hier bei uns im Moccafloor egal mit welchen Musikalischem Partner – erlebt hat,der liebt es und wird alles tun um zu einem weiteren Musikabend zu kommen.

Sichern Sie sich jetzt Tickets und machen Sie sich auf einen Künstler gefasst, der Leidenschaft und Können zu einer hochexplosiven Mischung vereint.



Michael Fitz

Posted on

Michael Fitz in Konzert

am 9.November 2019 20 Uhr

Der symphatische Songpoet und Geschichtenerzähler Michael Fitz, der einem breiten Publikum durch seine vielfältigen Fernseh- und Kinorollen bekannte Münchner, ist nun gute 10 Jahre mit ungebrochener Begeisterung und ebensolcher Neugier in inzwischen nahezu allen deutschen Landen und deren Bühnen unterwegs.

Erstaunlich, wie der sympathische Bayer, der sich in seinen Liedern mit – fast möchte man sagen – seelischem Sperrmüll beschäftigt, die Menschen landauf und landab allein mit sich und ein paar Gitarren, seinem feinen, augenzwinkernden Humor, seiner Poesieund Leidenschaft, so mitnehmen kann, ohne sich dabei mit allzu eifrigen Zeigefingern und Orientierungshilfen anzubiedern.

Michael Fitz:

Im zarten Alter von 13 Jahren habe ich damals angefangen Gitarre zu spielen, ehrlich gesagt weniger um als Interpret von Etüden und klassischen Gitarrenstücken zu glänzen, sondern eher um in der Lage zu sein, dass was unsereins damals so hörte, nachspielen zu können. Dylan, Cohen, Crosby-Stills-Nash & Young aber auch Genesis, Gentle Giant und Yes waren damals die Götter meines Olymps und natürlich wollte man die Wirkung von 4-Stimmigen, gesungen Harmonien gerne selbst ausprobieren, dazu musste zumindest Einer in der Lage sein, die Begleitung dazu auch zu spielen. Ich gab mir dabei alle Mühe, war aber – zugegeben – zunächst besser beim Satzgesang aufgehoben, als bei den Gitarrenvirtuosen, die damals schon großen Wert darauf legten das Solo von „Stairway to Heaven“ möglichst originalgetreu nachzuspielen. Das war meine Sache nicht, ich wollte mich und meine Songstimme zunächst lediglich begleiten und fing an, selbst geschriebene und auch andere Gedichte zu vertonen und zu singen. Singer/Songwriter nennt man das heute, früher hieß das Liedermacher und im italienischen Sprachraum besonders schön, „cantautori“. Zu jenen zählte ich mich von Anfang an, vor allem auch deshalb, weil mir der gelungene Umgang mit Sprache, z.B. eines Reinhard May, sehr gut gefiel und mir eine große Inspiration war.

_B4A4291.jpg

Mit 16 hatte ich immer wieder Phasen, wo es dann schon mal bayrischer Dialekt wurde, aber grundsätzlich dachte ich, als Post-Hippi-Kind das nun in die NDW-Zeit hinein wuchs eher an Hochdeutsches, um bundesweit verstanden zu werden. Nach ersten Bühnenerfahrungen mit eigener Band und eigenem Material und viel vergeblichen Songwriting wurde daraus Ende der 80iger dann ein Major-Deal bei einer großen Plattenfirma in München. Herwig Mitteregger (ex Spliff) produzierte die erste vielversprechende Single „hörst du die Trommel nicht“. Anschließend durfte ich, unter meinem Namen zwei Alben („Fitz“ und „Gefühlsecht“) einspielen und veröffentlichen. Beim Hamburger Ableger der gleichen Firma erschien anschließend noch ein weiteres Studioalbum, mit Namen „Loopings“ . Doch schlussendlich, nach vier Jahren major deal, Musste ich mir und auch der Company eingestehen, dass mein Output nicht Massenkompatibel war und ich es wohl besser auf eigene Faust mit eigenem Label probieren sollte.

Tat ich auch und tourte in den 90igern mit meiner damaligen Unplugged-Band ausgiebig durch Deutschland und landete dann 2001 meinen ersten, eigenen großen Treffer. Das Album „Gleichgewicht“ war zwar über eine Fernsehserie, für die ich sowohl Titel als auch Score produzierte, bekannt geworden, aber die Serie floppte, während das Album gut lief und mich für Wochen in die mittleren Bereich der Album Top 100 katapultierte. Aber irgendwas stimmte nicht. Irgendwas war nicht authentisch, nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte und nach zwei Jahren faktisch Durcharbeiten mit eigenem Label und eigener Tournee-Agentur, stand ich im Herbst 2001 auf der Bühne und fand mich in dem, was da um mich herum abging und was ich angezettelt hatte, nicht mehr wieder.

_B4A4174.jpg

Also trat ich auf die Bremse beendete das Ganze, stellte die Gitarre wieder in den Schrank und verordnete mir erst mal eine kreative Auszeit.

Nach vier Jahren juckte es dann wieder in den Fingern, es wollte etwas raus, etwas wollte ans Licht und das kam auch so. Ich wollte nur noch Musik machen, die an erster Stelle mich und dann vielleicht auch die Anderen berühren konnte. Mike Scott, Damian Rice, Tom McRae waren mir da eine große Inspiration genau wie der „cantautori“ Gianmaria Testa.

Was aus mir raus kam, war bayrisch, Mundart also, die mir erlaubte nah und authentisch zu sein und zu bleiben. Zwei Alben entstanden zu Hause indem wir das alte Bauernhaus, in dem meine Familie und ich zu dieser Zeit lebten, in ein lebendiges Aufnahmestudio verwandelten. Live präsentierte ich das ganze erst mal zusammen mit dem Perkussionisten Wolfgang Lohmeier, später dann auch mit einem ausgewachsenen Ensemble und der nächste wichtige Schritt war das Solo. Allein auf der Bühne, nur mit Gitarre und Stimme die Menschen in den Bann ziehen. Eine wichtige Erfahrung und auch die Gitarre, die ich in meinem Leben oft stiefmütterlich behandelt habe, kam nun endlich zu ihrem Recht. Über die vergangenen elf Jahre wurde tatsächlich noch ein recht brauchbarer Gitarrist aus mir und auch heute lerne ich immer noch jeden Tag dazu.





Stereolites 

Posted on

Am Samstag den 21.12.2019 um 20 Uhr 

Als Anna Kalberer und Jojo Büld 1999 durch den Süden von Indien reisten, entstanden dabei als Produkt der Inspiration viele, viele Songs. Kaum zurück, erreichten die beiden bei dem legendären »Heggelbacher Sängertreffen« am Bodensee mühelos den zweiten Platz. Voller Tatendrang komponierten sie weiter und fingen an, ihre Songs aufzunehmen.

Pünktlich zur Sonnenfinsternis 2000 wurden die beiden ein offizielles Liebespaar und nannten sich fortan dhoop-sticks (seit dem Sommer 2017 STEREOLITES). Anna hatte bis dahin in verschiedenen Bands Erfahrung als Sängerin live und im Studio gemacht (Grasshoppers, Elster Silberflug u.a.). Darüber hinaus spielt sie bei Auftritten der Stereolites  Geige, Gitarre, Stylophone, Metallophone, Flöte und einige andere zum Teil seltsame Instrumente.

Jojo begann schon im Alter von 12 Jahren in verschiedenen Bands Keyboard zu spielen und zu singen. Bereits mit 17 Jahren gehörte er schon zu den gefragtesten Hammond-Spielern Berlins. Live und im Studio arbeitet er mit Künstlern wie Donovan, Dr. Motte, Rosenstolz, Jasmin Tabatabai und vielen anderen. Außerdem produziert er in seinem Studio Filmmusik, komponiert vorrangig Theatermusik und leitet seit 2015 die Abteilung ‚Schauspielmusik‘ am Schauspielhaus Zürich.

Auf der zweiten Indienreise 2002 entstanden viele schöne Aufnahmen mit Indischen Top-Musikern und ihr Sohn Jona. Desweiteren releast dort die Djane »Ma Faiza« den Song »Amma«, der »Amma Amrita« gewidmet ist.

2008 erschien Ihre gemeinsame CD „Indian traffic“, 2015 das Debut Album von Anna Sonne (Anna Kalberer).

Mittlerweile leben Sie mit Ihren beiden Kindern am Bodensee und wahlweise in Berlin, arbeiten an einer weiteren Veröffentlichung und sind immer wieder an ausgewählen Orten live zu hören.